Als erster TOP stand die Ehrung verdienter Blutspender an. Leider ließen sich zwei der drei zu Ehrenden entschuldigen, so dass nur Herr Johannes Kühnbach in der Sitzung geehrt werden konnte. Herr Masneri, stellv. Bereitschaftsleiter vom DRK Ortsverein, und BM Engler dankten ihm für die erfreuliche Spendenbereitschaft und zeichneten ihn aus (Urkunde, Ehrennadel).

Danach beschäftigte sich der Rat mit dem herkömmlichen Friedhof (nicht dem RuheForst). Das Bestattungswesen befindet sich in Folge des gesellschaftlichen Wandels und anderer Ansichten der Menschen seit längerem im Umbruch. So sind Urnengräber inzwischen überwiegend gewünscht und besteht bei vielen Menschen der Wunsch nach pflegeleichten Grabstellen. Im Rat bestand Konsens, dass man sich dieser Entwicklung annehmen will. Dabei blieb offen welche der vielen denkbaren Beisetzungsformen (z.B. Rasengrabfelder, Urnenwände, Urnenstelen, Baumbestattungen) man letztlich anstrebt. Zunächst möchte man sich ein orientierendes Bild einholen und einen Fachberater beiziehen.

Der Endausbau des Baugebietes Gernäcker Nord II (v.a. Feinbelag auf Straße, Anlage Gehweg) wurde öffentlich ausgeschrieben. Das günstigste Angebot kam von der Fa. Eckle aus Langenau mit einem Angebotspreis von rund 67.500 €. Der Preis liegt etwas unter der Kostenschätzung. Einstimmig wurde der Auftrag an die Fa. Eckle vergeben. Die Ausführung wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020 sein.

Im Kenntnisgabeverfahren ging das Baugesuch für einen Neubau nebst Garage im Johannes-Brenz-Weg 4 ein. Da alle Vorgaben des Bebauungsplans eingehalten werden, bedurfte das Vorhaben keiner Beschlussfassung.

Breiten Raum nahm die Gestaltung der Kreuzung Ölgasse/Umgehungsstraße L 1232 ein. Bislang lehnte die Straßenbauverwaltung eine Ampel auf der Kreuzung rundweg ab. Völlig überraschend ist nun ein Sinneswandel eingetreten. Da bei einer Ampellösung mit weitaus geringeren Kosten ein qualitativ ähnliches Ergebnis erreicht werden kann, soll dieser Handlungsstrang verfolgt werden. Als erster Schritt soll eine Verkehrsschau mit den zu beteiligenden Fachbehörden beantragt werden, um abzuklären, ob dieser Weg auch vom Ordnungsamt und der Polizei mitgetragen wird. Da die Dinge noch in der Schwebe sind, soll bis auf weiteres der Zuschussantrag für die Unterführung aufrechterhalten werden.

Georg Engler, Bürgermeister