Im Zuge der Planung einer neuen Kita im Trutteltäle kam der Vorschlag diese von der Grundschule über eine Nahwärmeleitung zu beheizen. Die Gemeinde beauftragte daraufhin eine Untersuchung. In der Sitzung wurde über deren Ergebnis informiert und diskutiert. Unterm Strich ist es so, dass die Leitungsverluste und die Baukosten (v.a. Leitung, Übergabestellen) im Vergleich zur zu erwartenden Abnahme unverhältnismäßig hoch wären. Dazuhin wären die Leitungsverluste ökologisch fragwürdig, zumal die Schule mit Gas, also keiner regenerativen Energie beheizt wird. Die Untersuchung hatte zum Ergebnis, dass eine eigenständige Gasbrennwerttechnik die weitaus wirtschaftlichste Lösung für die Kita wäre. Ein Beschluss hierüber wurde noch nicht gefasst. Zunächst soll noch ein Blick auf die Energieversorgung/-erzeugung insgesamt gelegt werden (z.B. PV-Anlage, Solarwärme).

Um für die geplante Kita das notwendige Baurecht zu schaffen, wurde vor einiger Zeit für eine Abrundungssatzung „Dorfwiesen“ ein Aufstellungsbeschluss gefasst. Der Vorgang betrifft faktisch eigentlich nur den geplanten Kita-Neubau. Das Satzungsverfahren stockte zeitweilig weil ein Gutachten hinsichtlich etwaiger landwirtschaftlicher Immissionen beauftragt wurde. Im Ergebnis liegt das Baugrundstück fernab relevanter Geruchswerte. So konnte erfreulicherweise der Satzungsbeschluss gefasst werden. Eine gesonderte Bekanntmachung hierzu erfolgt.

Wie jedes Jahr erfolgte ein formaler Beschluss über die Verrechnung von Kostenüber- und unterdeckungen aus der Abfallwirtschaft (v.a. Müllabfuhr). Es geht dabei um die Rechtssicherheit von Gebühren, weshalb diese Formalie hier nicht weiter vertieft zu werden braucht.

Baugesuche lagen nicht zur Beratung vor.

In der Region wird aktuell die Ausstattung von Bushaltestellen mit sog. „dynamischen Fahrgastinformationen“ diskutiert. Es handelt sich um digitale Anzeigen an der Haltestelle mit Infos wann der nächste Bus kommt, ob er Verspätung hat und Ähnliches. Im Hinblick auf unsere übersichtlichen Bushaltestellen, das überschaubare Fahrangebot und die Kosten erschien eine Investition als überzogen. Auch vor dem Hintergrund, dass es sich hier eher um eine Übergangstechnik handelt. Man kann davon ausgehen, dass solche Serviceleistungen in wenigen Jahren über Smartphones erbracht werden.

In nichtöffentlicher Sitzung wurde der letzte freie Bauplatz im Wohnbaugebiet Gernäcker Nord II reserviert. Außerdem wurde im Gewerbegebiet Am Salzgässle der größte Teil der noch verbleibenden Fläche für einen gewerblichen Interessenten reserviert.

Georg Engler, Bürgermeister