Zum Einstieg durfte BM Engler eine zahlreiche Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr mit dem bisherigen Kommandanten, Rolf Bulling, und dem neuen Kommandanten, Emanuel Engel, begrüßen. Zunächst dankte BM Engler Herrn Bulling nochmals für 20 aufopferungsvolle und erfolgreiche Jahre als Kommandant. Im Anschluss empfahl er Herrn Engel als neuen Kommandanten zu bestätigen. Mit 17 Dienstjahren, einigen Fortbildungen und als langjähriger Gerätewart und Ausschussmitglied bringe er zweifelsfrei das Rüstzeug zum Kommandanten mit. Er genieße auch den Rückhalt der Wehr, sei er doch in geheimer Wahl einstimmig von den aktiven Wehrmännern gewählt worden. Das Gremium sah den Sachverhalt gleich und bestätigte Herrn Engel in geheimer Wahl einstimmig als Kommandanten, womit der Kommandantenwechsel vollzogen war und die entsprechenden Dienstabzeichen verliehen wurden. Abschließend bedankte sich Herr Engel für die einstimmigen Wahlen, zeigte sich zuversichtlich, dass es in der Wehr auch weiterhin rund laufe und dankte seinem Vorgänger für den prima Ausbildungsstand der Wehr. Ex-Kommandant Rolf Bulling bedankte sich noch beim Gemeinderat für das stets faire, angenehme Miteinander, dankte für seine Ernennung zum Ehrenkommandanten und wünschte seinem Nachfolger alles Gute.

Bei den nächsten beiden TOP ging es um den geplanten Neubau einer Kita. Hierzu war Herr Herr vom Verwaltungsverband Langnau beratend beigezogen. Zur Planung/Realisierung der Außenanlagen (Spielbereich, Zaun, Gerätehütte, Pflaster) ergab sich rasch ein eindeutiges Bild. Der Verwaltungsverband Langenau sieht sich personell in der Lage diesen Teilaspekt des Vorhabens im gewünschten Zeitfenster abzuwickeln und verfügt auch aus vergleichbaren Projekten über das nötige know-how. Gegenüber anderen denkbaren Planern (z.B. Landschaftsplaner, Spielgerätehersteller) kann der Verband diese Aufgabe auch deutlich günstiger anbieten. Schon alleine weil er keine Mehrwertsteuer berechnet, bietet er einen grundsätzlichen Preisvorteil. Man kam rasch überein den Verband mit der Aufgabe zu betrauen und rechnet mit einer Honorarsumme von grob 15.000 €.

Ausführlich wurde darüber diskutiert, ob der Bau an einen Generalunternehmer (GU) vergeben oder in Einzelgewerken (z.B. Strom, Heizung, Sanitär) abgewickelt werden soll. Auch hier ergab sich ein einheitliches Meinungsbild. Und zwar für die Variante mit GU. Man versprach sich hierdurch ökonomischer und schneller voranzukommen und hofft auch auf einen gewissen Finanzvorteil, weil GU oft mit festen Partnern kooperieren (Handwerksbetriebe, Fachplaner) und man so angesichts des immer noch überhitzten Baugewerbes eher faire Preise erhalte, zumal ein GU im Gegensatz zur Gemeinde nachverhandeln könne. Die Ausschreibungsunterlagen kann der Verwaltungsverband Langenau vermutlich etwa im Mai/Juni erarbeiten. Früher geht es personell nicht. Allerdings käme man auch nicht schneller vorwärts, wenn man für die notwendigen Fachplanungen (z.B. Elektro, Heizung, Lüftung) nun einzeln Büros suchen und beauftragen würde. Aufgrund der unvermeidlichen Vorlaufzeiten (Planung, Vergabe, „Rüstzeit“ des Auftragnehmers“) muss man davon ausgehen, dass in 2019 nur die Bodenplatte des Gebäudes und evtl. Aufkantungen errichtet werden. In die Höhe wird es voraussichtlich erst 2020 gehen. Ziel ist aus Sicht von BM Engler im Herbst 2020 Bezugsfertigkeit herzustellen. Ca. im April 2019 wird der Gemeinderat gerufen sein die Qualitäten für die Ausschreibung festzulegen (z.B. Holzfenster oder  Holz-Alu-Fenster oder ??-Fenster, Aufbau der Wände, Heiztechnik …).

Eine Spende von 500 € der VR Bank Langenau Ulmer Alb eG für die Ausstattung der neu gegründeten Kinderkrippe wurde einstimmig dankend angenommen.

Das Baugesuch „Neubau eines Einfamilienhauses nebst Doppelgarage und Geräteraum“ im Hieronymus-Emser-Weg 24 hält alle Vorgaben des Bebauungsplans ein, weshalb hierzu keine Beratung erforderlich war.

Ausführlich überlegte man, ob von der Bushaltestelle der Schule vor zum Trutteltäle eine ca. 40 Meter lange Lücke im Gehwegnetz geschlossen werden soll. Grundsätzlich war Aufgeschlossenheit hierfür festzustellen. Allerdings wurde ein Beschluss vertagt. Zunächst soll abgeklärt werden, ob es sinnvoll ist, die Bushaltestelle vergleichbar dem Dorfplatz höher zu legen und so dem Einstieg in die Niederflurbusse anzupassen (Stichwort: Barrierefreiheit). Das würde Vorteile bieten bzw. ist nicht auszuschließen, dass eine entsprechende Verpflichtung über kurz oder lang erwächst. Man war sich einig, dass der Handlungsdruck nicht so groß ist und man sich deshalb zunächst Gedanken zu einer Gesamtlösung (Bushalt + Gehweglücke) machen will.

Das Land fördert aktuell die Ausarbeitung von Mietspiegeln. Grundsätzlich wäre ein solcher speziell für die Gemeinde natürlich eine schöne Sache. Man war sich aber einig, dass Kosten und Nutzen in einem schlechten Verhältnis stehen, zumal man wegen der Fortschreibung auch Folgekosten hätte.

Georg Engler, Bürgermeister