An diesem Tag standen nur zwei Beratungspunkte an. Zunächst wurde über einen Zuschuss für den Posaunenchor für die Anschaffung von Instrumenten beraten. Beim Chor tut sich Erfreuliches. Denn es haben sich einige neue Jungbläser gefunden, was natürlich sehr positiv ist. Allerdings müssen die neuen SpielerInnen auch ausgestattet werden bzw. stehen anderweitig Beschaffungen an. Insgesamt steht ein Paket von gut 15.000 € im Raum, was für den Chor sehr viel Geld ist. Über das LEADER-Förderprogramm konnte dankenswerterweise eine Teilfinanzierung erreicht werden. In Anerkennung der vielfältigen Beiträge des Chores für das Dorfleben und um dessen Kasse zu entlasten, unterstützt die Gemeinde die Anschaffungen mit 2.000 €.

Hauptthema der Sitzung war der Neubau der geplanten Kindertagesstätte im Trutteltäle (bei der Schule). Hierzu waren die Planer vom Verwaltungsverband Langenau, Herr Herr und Herr Moser, zu Gast. Sie informierten das Gremium umfassend über den aktuellen Planungstand, was noch planerisch zu tun ist und wie die Zeitschiene aussehen könnte. Das Gremium nahm die Ausführungen positiv zur Kenntnis und registrierte anerkennend, dass sich Herr Architekt Herr nach seiner unfallbedingten, längeren Fehlzeit so rasch und intensiv mit seinem Team dem für die Gemeinde so wichtigen Projekt angenommen hat. Planungsdetails hier zu vertiefen, würde den Rahmen sprengen. Die Eckpunkte zum angestrebten zeitlichen Ablauf sehen folgendermaßen aus: Bis möglichst Mitte Dezember sollen die Ausschreibungsunterlagen für eine Generalunternehmerausschreibung ausgearbeitet sein. Bis anfangs Februar besteht dann ggf. die Möglichkeit Angebote abzugeben. Diese sollen rasch ausgewertet und noch im Februar 2020 der Auftrag erteilt werden. Im April 2020 soll dann Baubeginn sein. Das Gebäude soll im Mai 2021 fertig sein. Man muss sich dabei aber im Klaren sein, dass angesichts des frühen Stadiums hinter dieser Zeitschiene noch viele Fragezeichen stehen. Trotzdem soll mit dieser Zielrichtung gestartet werden. In den nächsten Wochen erarbeitet das Bauamt noch die restlichen Planungsunterlagen und stimmt diese dann abschließend mit der Gemeinde ab. Bestandteil der Generalunternehmerausschreibung soll v.a. das Gebäude selbst nebst Haustechnik sein. Nicht jedoch die Möblierung und Außenanlagen.

Georg Engler, Bürgermeister