Als erster Punkt stand die Ehrung verdienter Blutspender an. Die Ehrung wurde vom DRK Bereitschaftsleiter Rolf Himmelhahn zusammen mit Bürgermeister Engler vorgenommen. Erfreulicherweise standen 10 Personen zur Ehrung an. Den Spendern wurde für das vorbildliche und selbstlose Verhalten gedankt und eine Ehrungsurkunde, Ehrennadel und ein Weinpräsent überreicht. Da unklar ist, ob die Spender mit der Nennung ihres Namens einverstanden sind, wird hiervon aus Datenschutzgründen abgesehen. Erfreulicherweise waren die Spender recht jung und dabei sogar eine Höchstzahl von 100 (!) Spenden zu verzeichnen. Lobend erwähnt wurde anlässlich des Tagesordnungspunkts ganz allgemein das  vielseitige und hilfreiche Wirken des DRK Ortsvereins. Dabei wurde die mit viel Kompetenz und Engagement über mehrere Monate vom Ortsverein betriebene Corona-Teststation in Dornstadt hervorgehoben, die der ganzen Region zu Gute kam.

Üblicherweise ist es so, dass die Gemeinde die Vereine unterstützt. In dieser Sitzung war es umgekehrt. Der Verein summervibrations e.V. bot der Gemeinde eine Geldspende von 1.000 € für den Kindergarten an. Das Geld soll insbesondere für Spielsachen für den Außenbereich/Fahrzeuge verwendet werden, darf aber auch anderweitig für Kindergartenzwecke eingesetzt werden. Das Gremium freute sich sehr über die angebotene Spende und nahm diese dankend an.

Es lag lediglich das Baugesuch „Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage“, künftig Talweg 12, vor. Da alle Vorgaben des Bebauungsplans eingehalten werden, bedurfte es keiner Beschlussfassung.

Wie fast jedes Jahr sollen auch dieses Jahr zum neuen Kindergartenjahr die Elternbeiträge angehoben werden. Die kommunalen und kirchlichen Spitzenverbände schlugen mit Wirkung vom 01.09.2021 eine Erhöhung von 2,9 % vor. Unser Betriebsführer, der Ev. Diakonieverband Ulm/Alb-Donau, befindet diesen Vorschlag für ausgewogen und auch der Gemeinderat befürwortete den Vorschlag einstimmig, so dass entsprechend verfahren werden kann.

Unlängst wurde eine Bauvoranfrage für zwei Wohnhäuser an der Straße Trutteltäle, etwa gegenüber der Gebäude Trutteltäle 9 und 11 abgelehnt. Insbesondere weil das Areal im baurechtlichen Außenbereich liegt und keine baurechtliche Privilegierung besteht. Aus Sicht der Gemeinde ist die dort angestrebte Bebauung sinnvoll, weil die notwendige Infrastruktur wie Straße, Gehweg, Straßenbeleuchtung, Kanal bereits weitgehend vorhanden ist. Mit einer sinnvollen, kleineren Abrundung der Ortsbebauung kann zudem der allgemein großen Nachfrage nach Wohnbauland nachgekommen werden. Über eine sog. Einbeziehungssatzung soll deshalb eine Wohnbebauung ermöglicht werden. Mit dem Aufstellungsbeschluss wurde hierfür ein förmliches Verfahren eingeleitet. Eine gesonderte Bekanntmachung hierzu erfolgt.

Georg Engler, Bürgermeister