Unser Kindergartenteam hat zusammen mit Herrn Eckert vom Verwaltungsverband Langenau dankenswerterweise einen Plan für die Gestaltung des Außenbereichs der geplanten Kita im Trutteltäle erstellt. Dabei lag das Augenmerk darauf, was die Kinder mögen, was pädagogisch/motorisch wichtig ist und auch was von den Bestandsgeräten sinnvoll umgezogen werden kann (Wirtschaftlichkeit), wie Kindergartenleiterin Karin Herbinger-Feeß ausführte. Die vorgestellte Planung erschien schlüssig, so dass auf dieser Basis weiter gearbeitet werden kann. Ein Plan der Außenanlagen hängt im Kindergarten und im Anschlagkasten im Rathaus aus.

In Sachen Kindergarten wurde außerdem der Elternbeitrag für die übergangsweise geplante Kindergartengruppe im Haus Ahornweg 1 festgelegt. Man einigte ich auf einen sehr günstigen Beitrag, um die Attraktivität der Einrichtung zu erhöhen. Auch in der Hoffnung, dass das eine oder andere Kind das nachmittags eh kaum in den Kindergarten geht zur dortigen Blockbetreuung angemeldet wird. So können hoffentlich Betreuungsplätze mit Nachmittagsbetreuung für nachrückende Kinder frei geschaffen werden. Der Monatsbeitrag im Ahornweg beträgt abhängig von der Kinderzahl in der Familie 60 € (1 Kind), 45 € (2 Kinder), 35 € (3 Kinder) und 15 € (4 und mehr Kinder).

Baugesuche: Dem geplanten Abbruch des landwirtschaftlichen Gebäudes Weilerstraße 3/1 wurde das Einvernehmen erteilt. Ebenfalls dem geplanten Neubau einer Schreinerei (künftig Gewerbering 12). Die für das Vorhaben erforderliche Befreiung vom Bebauungsplan wurde befürwortet bzw. muss notfalls der Plan im Hinblick auf die Dachgestaltung etwas geändert werden. Im Hinblick auf den damit verbundenen überschaubaren Verwaltungsaufwand und die Bedeutung des Vorhabens erschien dies als gerechtfertigt.

Im westlichen Teil der Straße Dorfplatz und im dortigen Übergangsbereich zur Geislinger Straße verschlechtert sich der Zustand der Straße zusehends (Aufbrüche, Risse im Asphalt, große Fugen im Pflaster). Das Gremium einigte sich darauf diesen Teil der Straße sanieren zu lassen. Und zwar durch die Firma Münch, die das Baugebiet Steig II erschließt. Denn in dieser Ausschreibung wurde vorsorglich die Erneuerung eines kleineren Straßenabschnitts aufgenommen. Im Zuge der Erneuerung sollen aus optischen Gründen und zur Dämpfung der Fahrgeschwindigkeiten die Pflasterabschnitte erhalten werden. Im Übrigen zeigte sich das Gremium für sinnvolle Ansätze aufgeschlossen, um die Fahrgeschwindigkeiten im Übergangsbereich Dorfplatz/Geislinger Straße zu reduzieren. Ein Plan der Sanierungsfläche hängt im Anschlagkasten des Rathauses.

Als Verkaufspreis für das Wohnbaugebiet Steig II wurden 119 €/m² zzgl. der Kosten für die Hausanschlüsse festgelegt. Die Vermarktung startet allerdings vorerst noch nicht. Hierzu bedarf es noch diverser Vorarbeiten. Zu gegebener Zeit wird im Mitteilungsblatt und auf der Homepage informiert.

Für den Waldfriedhof „RuheForst“ wurden in letzter Zeit diverse Wünsche an die Gemeinde herangetragen. Das Gremium befasste sich mit diesen ausführlich. Im Ergebnis ist festzuhalten: Es werden zusätzliche Bänke aufgestellt, weil bisher in der Fläche nur eine Bank steht und sich der Bereich der Beisetzungen zusehends vergrößert. Außerdem soll am Andachtsplatz eine zusätzliche Betonstele in Pultform errichtet werden. Auf dieser können Pfarrer, Redner, Musiker ihre Manuskripte, Notenblätter etc. ablegen können. Auch wird als Vorsorge bei Schlechtwetter am Andachtsplatz für Redner ein Schirm gestellt. Für einen zweiten Andachtsplatz sah das Gremium vorerst keine Notwendigkeit. Die Distanzen im Friedhof erschienen momentan noch angemessen. Auf längere Sicht wurde ein zweiter Andachtsplatz nicht ausgeschlossen. Die Schaffung eines Aufenthaltsraums für Trauergesellschaften und sonstige Friedhofsbesucher wurde abgelehnt. Der Waldcharakter sollte möglichst wenig gestört werden. Breiten Raum nahm die Frage Schaffung eines WCs ja oder nein ein. Grundsätzlich wurde ein WC als Ergänzung nicht ausgeschlossen, wenn sich eine von den (Folge)Kosten und der Optik sinnvolle Lösung findet. Man will das Thema im Auge behalten, sah aber auch keinen großen Handlungsdruck. Immerhin verfügt nur ein kleiner Teil vergleichbarer Friedhöfe über ein WC.

Georg Engler, Bürgermeister