Nachdem die Erschließungsarbeiten für das Wohnbaugebiet Steig III planmäßig voranschreiten, kann die Vermarktung der Bauplätze angegangen werden. Man kam in der Sitzung überein die acht zu vergebenden Plätze vom 11.08. – 23.09.2022 um 12 Uhr anzubieten. Nähere Infos zum Ausschreibungs- und Vergabeverfahren kommen als gesonderter Hinweis in diesem Mitteilungsblatt bzw. auf der Homepage. Vorgesehen ist, dass 5 Plätze an Bewerber mit berücksichtigungsfähigen Kindern gehen und drei Plätze an Bewerber ohne berücksichtigungsfähige Kinder. So sollen sowohl Bewerber mit Familie, als auch ältere Bewerber nach der Familienphase (erwachsene Kinder), kinderlose Bauinteressenten oder Interessenten, die erst eine Familie gründen wollen, eine realistische Chance auf einen Bauplatz bekommen. Der Verkaufspreis wurde auf 140 € pro m² festgelegt. Das ist zwar spürbar mehr als zuletzt mit 119 €/m² verlangt wurde und ein echter Schnäppchenpreis war, ist aber durch die seither gestiegenen Baukosten gerechtfertigt. So Konsens im Rat. Auch liegen wir selbst mit diesem erhöhten Preis im interkommunalen Vergleich ausgesprochen günstig. Zusätzlich zum Preis für den Grund und Boden sind im Wesentlichen noch der Hausanschlüsse für Wasser, Schmutz- und Niederschlagswasser zu bezahlen. Hierfür wird eine Abschlagszahlung von 6.000 € angesetzt und letztlich die tatsächlichen Kosten der Gemeinde abgerechnet.

Dem Baugesuch „Neubau eines Einfamilienhauses, Dreifachgarage und Carport“ in der Geislinger Straße 50 wurde das Einvernehmen erteilt.

Im Weiteren beschäftigte sich das Gremium mit der Parkplatzsituation im nördlichen Teil der Ölgasse. An gut besuchten Tagen des dortigen Cafes ist der Verkehr durch parkende Fahrzeuge teils erschwert. Der Hintergrund für das Problem ist zwar erfreulich (eine attraktive Lokalität); die Situation sollte jedoch verbessert werden. Man war sich einig, dass auf der Gehwegseite etwa vom Ortsschild bis zur Kreuzung mit der Umgehungsstraße ein Halteverbot ausgewiesen werden soll, um so das Parken zu steuern (auf die westliche Straßenseite). Auch um zu verhindern, dass auf dem Gehweg geparkt wird, was vereinzelt vorkam. Ergänzend soll ein Hinweisschild angebracht werden, dass über der Umgehungsstraße zusätzliche, nahegelegene Stellplätze zur Verfügung stehen. Die Meinungen gingen etwas auseinander, ob auf der Westseite der Straße Parkplätze aktiv ausgewiesen werden sollen. Und zwar in der Form, dass dort wo die Böschung flach ist und gut geparkt werden kann auf der Straße mit weißer Farbe Parkbereiche markiert werden. Dabei sollte etwa eine Asphalfläche von 80 cm Breite den Parkplätzen zugeschlagen werden, um so eine ausreichende Breite für den Durchgangsverkehr frei zu halten. Letztlich sprachen sich vier Räte für diese Lösung und vier dagegen aus, womit dieser Ansatz zunächst nicht umgesetzt wird. Die Gegenstimmen waren der Meinung man solle zunächst abwarten, wie sich das Halterverbot auswirkt und man könne bei Bedarf dann immer noch reagieren.

Georg Engler, Bürgermeister